Donnerstag, 3. Februar 2011

Becoming a Global Player


Up-and-coming director Matthias Lang announces he will be repped by GLOBAL PLAYERS - agency for directors, focused on commercials and new media. Portfolio includes internationally renowned helmers such as Oliver Hierschbiegel (Academy Award nominee for "Downfall"), Marc Rothemund (AAN for "Sophie Scholl - The final days") or VFX Artist Max Rocchetti (ILM / "Harry Potter").
Please contact agent Marion Kutta for further details.

Im Bereich Werbefilm werde ich ab sofort von GLOBAL PLAYERS - agency for directors vertreten. Die Agentur besitzt ein international ausgerichtetes Portfolio, darunter Regisseure wie Oliver Hierschbiegel ("Das Experiment"), Marc Rothemund ("Sophie Scholl"), Dany Levi ("Alles auf Zucker") oder VFX-Artist Max Rocchetti (ILM / "Harry Potter").
Agentin Marion Kutta und ich freuen uns auf spannende Projekte.

Sonntag, 21. November 2010

Porträt und Interview

Eine Südtiroler Wochenzeitschrift hat letzends ein Porträt über mich gebracht.

Darin erkläre ich unter anderem auch die Unsterblichkeit der Maikäfer in submediterranen Gebirgsregionen.
Viel Spaß beim Lesen.

Mittwoch, 10. November 2010

Die iPhone-Omi beim PORSCHE Award


Unser iPhone-Werbespot mit der Omi gehört zu den Best-of-All-Spots, die beim PORSCHE International Student Advertising Film Award in Ludwigsburg präsentiert werden. Die Preisverleihung findet am 25. November 2010 an der Filmakademie in Ludwigsburg statt.
Ich freu mich schon aufs Netzwerken mit den Kollegen aus Nigeria, Schweden und Holland.

Hinter den Kulissen vom Omi-Dreh

Für alle, die gerne mehr über den Werbespot-Dreh für Apple/Gravis erfahren möchten, gibt es hier einen Hintergrundbericht mit vielen Fotos.


Und nichts gegen Florian Silbereisen...

Freitag, 22. Oktober 2010

Immer Ärger mit der Parkplatzsuche?

Hier gibt's die Lösung:



Ein Werbespot von Matthias Lang für Apple/Gravis Deutschland.

Produzenten: Felix von Poser & Sebastian Bartetzko
Kamera: Kaspar Kaven
Musik: David Reichelt
Effekte: Robert Mayer
Schnitt: Sebastian Prittwitz
Ton: Vishad Noris
Kostüm: Barbara Schwarz
Maske: Caro Reckersdrees
Production Design: Saskia Tegethoff
Produktionsleitung: Max Mayer
Aufnahmeleitung: Marina Voeth
First AD: Hoshy März
Buch & Regie: Matthias Lang
mit: Marianne Schubart-Vibach & Sebastian Gerold
uvm.

Hollywood-ABC: Z wie Zweites Team

Zum Abschluss noch eine große Besonderheit von Big-Budget-Produktionen.
Alle Schauspieler - auch Nebenrollen! - besitzen festangestellte Lichtdoubles, die während des Einleuchtens einer Szene an markierter Stelle stehen und ihre Kollegen vertreten.
Die Schauspieler befinden sich währenddessen im Wohnwagen und besprechen die Szene mit dem Regisseur, sodass sie frisch und abgeschattet vom technischen Wirrwarr anfangen können.
Folglich gibt es also das "Erste Team" (die Schauspieler), und das "Zweite Team", die Gesamtheit der Doubles.

Die Sprachkommandos einer Hollywood-Produktion lauten wie folgt:
"Moving on!" ("Nächste Einstellung!")
„Coming around!“ ("Gegenschuss")
„Bring in second team!“ ("Alle Doubles ans Set!")
„Marking positions!“ ("Positionen festlegen, Schärfe nehmen")
„Give it to lighting!“ ("Einleuchten beginnen!")
„Ready for first team!“ ("Schauspieler ans Set, Doubles haben Pause!")
„Last looks!“ ("Drehfertig machen!")
„Picture is up! ("Wir sind drehfertig!")
„Background Action“ ("Komparsen bitte Aktion!")
„And... Action“
„And... CUT!“

(Aus is‘)

Das war's nun mit dem ABC.
An dieser Stelle sei meinen treuen Lesern gedankt, die in den letzten 5 Wochen regelmäßig vorbeigeschaut haben, das hat mich sehr gefreut!
Der meistgelesene Buchstabe war übrigens das Y, das hätte ich wirklich nicht erwartet.
Auch wieso ich täglich 4 Leser aus Russland habe, ist mir schleierhaft...

Man sieht sich wieder, gleiche Stelle, gleiche Welle!

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Hollywood-ABC: Y wie Yeah, Sex-Szene!

Irgendwann musste es ja mal soweit kommen, dass in diesem Blog auch diese Schublade aufgemacht wid.
Aus der Kategorie "Was Sie immer schon wissen wollten, aber nie zu fragen trauten" kommt heute ein kurzer Beitrag über das Drehen von Sex-Szenen.

Natürlich sind die Szenen nur gespielt, alles andere wäre Zuhälterei. Erstens wird genau festgelegt, was zu sehen sein darf und was nicht. (Laut Vertrag der amerikanischen Schauspielergewerkschaft ist "nudity" nicht im Basis-Paket eines Schauspielers enthalten, und darf daher gedoubelt werden.) Zweitens sprechen sich die Schauspieler ab, was gemacht werden soll und was nicht. Drittens werden beim Drehen bis auf Regisseur und Kameramann alle weit, weit weg geschickt, damit sich die Schauspieler möglichst ungestört fühlen.

Es werden Bett, Sofa, Auto, Teppich, Bettvorleger, Waschmaschine etc. komplett mit schwarzen "Höflichkeits"-Fahnen ("Courtesy Flags") umstellt, damit keine voyeueristische Stimmung aufkommt.
Alle Monitore am Set (bis auf den Regiemonitor natürlich) werden ausgeschaltet. Die Funkverbindung von der Kamera zum Monitor wird deaktiviert und durch eine Kabelverbindungen ersetzt, damit niemand das Funksignal hijacken und ins Internet streamen kann.

Der männliche Schauspieler bekommt dann eine sogenannte "Cock-Sock" - damit wenigstens der letzte Funken Anstand gewahrt wird. Schaut euch das Bild an und ihr wisst was ich meine. Also, bequeme Socken sehen anders aus.



Die Dinger sollen schrecklich jucken habe ich mir sagen lassen, aber deshalb bin ich ja auch kein Schauspieler geworden...

Übrigens: Aus dramaturgischen Gründen kommt die Bett-Szene (respektive Kuss-Szene in der Light-Variante) in 90% der Streifen genau in der Mitte des Films (außer ganz am Ende, als Happy-End). Da ein normaler Kinofilm 120 Minuten dauert, wäre die Mitte dann die 60. Minute. Und siehe da: unter uns Drehbuchautoren gibt es den geflügelten Begriff SEX AT SIXTY.

Hier kommt der Beweis, von Mainstream bis Arthouse, von Godard bis James Cameron, immer wieder "Sex at Sixty":


"Im Winter ein Jahr", Caroline Link, bingo - in der 60. Minute

"Wall Street", Oliver Stone, in der 65. Minute

"Das Leben der Anderen", Florian HvD, in der 64. Minute

"Knocked Up", Judd Apatow, in der 66. Minute

"40 year old Virgin", Judd Apatow, in der 66. Minute

"Schtonk", Helmut Dietl, in der 65. Minute

"Wie im Himmel", Kay Pollack, in der 66. Minute
Manche Filme dauern auch nur 90 Minuten. Daher müsste der Höhepunkt theoretisch in Minute 45 kommen. Und siehe da.....:


"When Harry met Sally", Rob Reiner, in der 45. Minute

"Außer Atem", Jean-Luc Godard, in der 44. Minute

"Kramer vs Kramer", Robert Benton, in der 43. Minute
Einige Jungs übertreiben es natürlich mit der Filmlänge, wie James Cameron. Seine Filme dauern nicht unter 3 Stunden. Bei einem 180-Minüter müsste das Geknutsche theoretisch in Minute 90 kommen. Und, oh Wunder:


"Titanic", James Cameron, exakt in der 90. Minute


"Avatar", James Cameron, in der 80. Minute (aber der ganze Film geht ja 160).
Wieso das so ist, der möge in Dramaturgie-Büchern nachschlagen...
(Das Copyright der Standbilder liegt natürlich bei den Produzenten)

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Hollywood-ABC: X wie X-ing

X-ing („Cross-ing“ ausgesprochen) steht für "Kreuzung". Irgendwie hatte ich während meines USA-Aufenhalts ein Faible für Kreuzungen... Vielleicht auch deshalb, damit ich hier etwas für den Buchstaben X finde...